Wann ist Spitex sinnvoll? 7 typische Anzeichen

Viele Familien zögern den Spitex-Einsatz zu lange hinaus. Dabei kann frühe Unterstützung Stürze, Spitaleintritte und Überforderung der Angehörigen verhindern. Diese 7 Signale sollten Sie ernst nehmen.

Von Katharina Höllbacher, Dipl. Pflegefachfrau HFFachlich geprüft von Nathalie Sehorsch

Die 7 Warnzeichen

  1. Mehrere Stürze oder Beinahe-Stürze in kurzer Zeit
  2. Vergessen von Medikamenten oder Mahlzeiten
  3. Vernachlässigte Körperpflege oder Wäsche
  4. Schlecht heilende Wunden, Schmerzen, Druckstellen
  5. Zunehmende Vergesslichkeit oder Verwirrung (siehe Demenz)
  6. Erschöpfung der pflegenden Angehörigen
  7. Spitalaustritt mit weiterführendem Pflegebedarf

Erste Schritte

Sprechen Sie mit dem Hausarzt – er stellt die Verordnung aus. Wir führen anschliessend eine Bedarfsabklärung bei Ihnen zu Hause durch und planen die Einsätze gemeinsam.

Auch für Angehörige eine Entlastung

Pflegende Angehörige profitieren ebenfalls: Mehr Informationen auf unserer Seite für pflegende Angehörige.

Häufige Fragen

Muss ich auf eine bestimmte Pflegestufe warten?

Nein. Die Spitex unterstützt schon bei kleinem Bedarf – z. B. wöchentliche Medikamentenkontrolle. Die Einstufung erfolgt nach Bedarfsabklärung (RAI-HC).

Können Angehörige die Spitex anmelden?

Ja. Mit Einverständnis der betroffenen Person dürfen Angehörige, Hausarzt oder das Spital die Anmeldung übernehmen.

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